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Gaming setup für 600€
2020

Dein Gaming Setup ist veraltet und du suchst nach einem neuen Gaming PC? Du kennst dich mit Gaming Hardware aus und kannst die Teile selber zusammen bauen? Dann bist du hier genau richtig!

Warum man seinen PC selber zusammenstellen sollte.

Ihr habt sicherlich schon so einige Fertig-PC Angebote im Internet entdecken können oder? Oftmals mit bunten Bildchen und/oder Rabatt Aktionen, die einem das gelbe vom Ei versprechen. Ein Aspekt dem man immer wieder begegnet ist der, dass die eigenen Fertig PC’s oftmals gern als „Gaming PC’s“ angepriesen werden. Dies ist oft nur eine Marketing-Lüge. Meistens wird nur mit den nackten „Zahlen“ geworben, die für die Kunden interessant sein sollen. Genaue Hersteller werden meistens nicht angegeben und so sind die fertigen PC’s eine riesen Mogelpackung.

Beim Selbstbau ist die perfekte Auswahl der Komponenten möglich, der PC kann auf die eigenen Wünsche zugeschnitten werden. Sei es das der PC besonders leise sein soll oder die Performance im Vordergrund stehen soll. Des Weiteren ist eine Aufrüstung stets problemlos möglich, heißt wenn nach ein paar Jahren die Hardware nicht mehr aktuell ist lässt sich diese problemlos austauschen. Dies ist bei Fertig-PC’s meistens nicht so einfach möglich. Alleine durch das Öffnen des Computers erlischt die Garantie beim Hersteller. 

Natürlich hat ein selbstgebauter PC nicht nur Vorteile. Ein Nachteil ist der Aufwand bei der Auswahl der Komponenten. Auch kann es etwas lästig sein wenn man die einzelnen PC Komponenten nicht alle in einem Shop verfügbar sind und man in mehrerern Shops gleichzeitig etwas bestellen muss.

Doch der Mehraufwand lohnt sich zu 100%. Selber zusammengestellte Computer sind im Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar. Man bekommt einfach das meiste für sein Geld.

Kommen wir nun zu meinem selbst zusammengestellten Gaming Setup für 600€

Die verbaute Hardware für euer Gaming Setup

Prozessor (CPU)

Beim Prozessor habe ich bewusst zu Intel gegriffen, da AMD im günstigen Preissegment nichts zu bieten hat.

Da geht es meist erst bei rund 150-160€ los, weshalb Intel hier mit dem 9400F die bessere Alternative hat.

Der 9400F ist ein Hexacore mit 6 CPU Kernen, einem Takt von 2,9GHZ bis 4,1GHZ Boost. In Spielen ist er fast so schnell, wie der Ryzen 3600 kostet aber deutlich weniger. Dadurch ist er hier die beste Wahl. Die neueren 10000er CPUs von Intel lohnen sich nicht, weil da nur der Takt minimal erhöht wurde und man dort wieder mehr für die Hardware zahlt. Mit dem 9400f hat man mehr als genug Power für Multimedia und Gaming.

5
5/5

Kühlung

Bei der Kühlung habe ich einen Be Quiet Kühler gewählt, da der Kühler auf jeden Fall besser ist, als der Boxed Kühler. Es ist zwar ein einfacher CPU Kühler, da ja das Budget auch nicht so hoch ist, aber ich denke, dass der Betrieb damit angenehmer wird.

Wenn euch die höhere Lautstärke vom Boxed CPU Kühler, der bereits der CPU beiliegt, nicht stört, könnt Ihr den Be Quiet Kühler auch erst mal weglassen und es mit dem Intel Boxed Kühler probieren. Da der Sommer ja nun bald wieder vorbei ist, dürften die hohen Temperaturen jetzt bald nicht mehr relevant sein.

Die CPU wird dann beim spielen eben eine etwas höhere Temperatur erreichen, sollte aber im Bereich der Spezifikationen bleiben.

4.5
4.5/5

Arbeitsspeicher (RAM)

Beim RAM habe ich gleich 16GB DDR4 RAM eingeplant, der mit 3000MHZ läuft. Damit hat man derzeit eine hervorragende RAM Kapazität, da 8GB heutzutage doch schon etwas outdated sind und von aktuellen Games auch gerne mal gesprengt wird. Auch Windows genehmigt sich ja einiges und im Vergleich zu 8GB zahlt man hier eben auch kaum mehr.

4.5
4.5/5

Mainboard

Das Gigabyte Mainboard ist ein Schnäppchen, da es sich um den High End Chipsatz Z390 handelt.

Da der Sockel 1151 ja nun nicht mehr hergestellt wird, handelt es sich damit um ein günstiges Auslaufmodell, welches normalerweise viel viel teurer war.

Dementsprechend hat man dort eine sehr üppige Ausstattung für lachhafte 99€ und so ziemlich alles an Anschlüssen, was man als Normalo braucht. 

In Kombination mit der Preis/Leistung der CPU somit einfach perfekt für das günstige Setup.

 

5
5/5

Grafikkarte (GPU)

Als Grafikkarte habe ich die Nvidia Geforce GTX1660 gewählt, da diese Karte in ihrer Preisklasse am besten geeignet ist.

Die Karte hat direkt 6GB VRAM und ist etwas schneller als die AMD 5500XT mit nur 4GB VRAM und damit in dem Preisfeld alleine.

Durchschnittliches Zocken auf Full HD ist mit der 1660 problemlos möglich. Wenn das Spiel nicht so anspruchsvoll ist, sicherlich auch auf höheren Settings.

5
5/5

Festplatte

Durch das geringere Budget kommt hier eine normale 1000GB Seagate HDD als Speicher zum Einsatz.

Das beeinflusst deine Spieleleistung gar nicht, allerdings startet der PC und Programme natürlich nicht so flott, wie mit einer SSD.

Ihr könntet auch noch etwas drauflegen und eine günstige SSD dazukaufen. z.B. wenn Ihr euch den CPU Kühler oben spart.

4.8
4.8/5

Gehäuse

Beim Gehäuse habe ich einen ordentlichen Midi Tower heraus gesucht.

Das Gehäuse hat ein relativ schlichtes aber elegantes Design, bietet genug Platz für alle Komponenten.

2 Lüfter sind bereits integriert für einen soliden Airflow und weitere Lüfter können bei Bedarf nachgerüstet werden.

Für den Preis ein wirklich gutes brauchbares Gehäuse.

4.5
4.5/5

Unterm Strich kommen wir auf ca. 600€. Der Preis variiert je nach Shop. Manche Teile sind bei Amazon etwas teurer als z.B. bei MindFactory. Manche sind billiger. Mit diesem Gaming Setup lässt sich problemlos arbeiten und zocken. Je nachdem wir anspruchsvoll das Spiel ist muss man ggf. auch mal etwas reduzieren.