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Gaming PC für 1000 Euro zusammenstellen: Der beste Build 2026

Ein kompatibler 1.000-Euro-Gaming-PC mit AM5, 16-GB-Grafikkarte und klaren Preisgrenzen. Dazu zeigen wir, wann ein Fertig-PC mehr Sinn ergibt.

SETUPKING
Von SETUPKING
Aktualisiert 11. September 2026
Gaming PC für 1000 Euro zusammenstellen: Der beste Build 2026

Ein Gaming PC für 1000 Euro kombiniert 2026 am sinnvollsten einen Ryzen 5 7500F mit einer Radeon RX 9060 XT 16 GB, 32 GB DDR5, B650-Mainboard, 1 TB NVMe und 650-W-Netzteil. Das Budget gilt ausschließlich für die Hardware im Tower, nicht für Monitor, Peripherie oder eine neue Windows-Lizenz.

1.000 EUR reichen für einen starken Gaming-Tower, wenn die Grafikkarte den größten Budgetanteil erhält und jedes andere Teil zur Plattform passt. Viele vermeintliche Builds reißen die Grenze durch schwankende Tagespreise, vergessen den CPU-Kühler oder rechnen WLAN und Windows stillschweigend heraus.

Diese Kaufberatung arbeitet deshalb mit festen Kaufgrenzen statt erfundenen Live-Preisen. Prüfe vor der Bestellung alle Karten im Produkt-Grid als gemeinsamen Warenkorb. Ist dir die Einstiegsklasse wichtiger, zeigt der Gaming PC für 600 Euro einen klar getrennten Budget-Build.

✦ 1.000-Euro-Build ✦

Alle Komponenten für den Gaming-PC

Prüfe die acht Kernteile als gemeinsamen Warenkorb. WLAN-Mainboard und Fertig-PCs sind klar getrennte Alternativen.

1.000-EUR-Build

WLAN-Alternative

Fertig-PCs

Gaming PC für 1000 Euro: Die beste Konfiguration 2026

Der beste 1.000-Euro-Build setzt auf AM5 und eine 16-GB-Grafikkarte: Ryzen 5 7500F, B650-Mainboard, 32 GB DDR5-6000, Radeon RX 9060 XT, 1 TB NVMe, 650-W-Netzteil, Luftkühler und ein Mesh-Gehäuse. Kaufe die Teile nur, wenn ihre Gesamtsumme am Bestelltag höchstens 1.000 EUR erreicht.

Die acht Kernteile stehen als Gruppe „1.000-EUR-Build“ im Produkt-Grid. Das Gigabyte-Board mit WLAN und die beiden Fertig-PCs sind Alternativen, sie gehören nicht in die Basisrechnung. Nutze folgende Grenzen als Stoppschild. Es sind Kaufmarken, keine behaupteten Marktpreise.

KomponenteModellKaufgrenzeWarum
CPUAMD Ryzen 5 7500F140 EURSechs AM5-Kerne lassen mehr Budget für die GPU.
CPU-KühlerThermalright Peerless Assassin 120 SE30 EUR155 mm hoch und passend zum Gehäuselimit.
MainboardASRock B650M-HDV/M.2110 EURB650, DDR5 und M.2 ohne teure Extras.
RAMKingston FURY Beast 32 GB DDR5-6000 CL3090 EUR2 x 16 GB mit AMD EXPO.
GrafikkarteASUS Dual RX 9060 XT 16 GB410 EURGrößter Budgetposten und 16 GB Grafikspeicher.
SSDWD_BLACK SN770 1 TB60 EURPCIe-4.0-NVMe als schnelle Systemplatte.
Netzteilbe quiet! System Power 11 650W65 EURATX 3.1 mit Reserve für diese Konfiguration.
GehäuseENDORFY Ventum 200 Air65 EURMesh-Front und vier vorinstallierte Lüfter.

Die acht Grenzen ergeben 970 EUR. Die übrigen 30 EUR bleiben als Puffer für Versand oder eine kurzfristige Preisschwankung. Überschreitet nur ein Teil seine Marke, zwingt dich das noch nicht zum Plattformwechsel. Prüfe zuerst eine gleichwertige, verifizierte Alternative derselben Klasse.

Die Balance zählt mehr als ein einzelner Produktname. B650 hält den Einstieg in AM5 bezahlbar, 32 GB DDR5-6000 verhindern einen frühen Speicherkauf und die 1-TB-SSD deckt Betriebssystem plus eine sinnvolle Spieleauswahl ab. Gehäuse und Kühler sind bewusst zusammen geplant: Der Tower bringt seine Grundbelüftung bereits mit, der 155-mm-Kühler bleibt unter der angegebenen Höhengrenze.

Der 7500F ist als OEM-Angebot gelistet. Rechne deshalb nicht mit einem automatisch beiliegenden Boxed-Kühler, sondern behalte den Thermalright fest in der Teileliste. Genau solche vermeintlichen Kleinigkeiten machen aus einem 970-EUR-Warenkorb nachträglich einen teureren Build.

Warum fließen 410 EUR in die Grafikkarte? Bei einem reinen Gaming-PC bestimmt sie in vielen Spielen die erreichbare Detailstufe und Auflösung stärker als ein CPU-Aufpreis. Der Ryzen 5 7500F liefert laut AMD-Spezifikation 6 Kerne, 12 Threads und bis zu 5 GHz. Damit bleibt der Build auf AM5, statt kurzfristig mehr CPU-Leistung mit einer älteren Plattform zu erkaufen.

Wer Grafikkarten auch außerhalb dieses Preisrahmens vergleichen will, findet die Leistungsklassen im Guide zur besten Grafikkarte fürs Gaming. Für diesen Warenkorb gilt aber eine harte Regel: 16 GB bei der RX 9060 XT beibehalten und nicht versehentlich die günstigere 8-GB-Version wählen.

Warum passen diese PC-Komponenten zusammen?

Die Teile sind technisch kompatibel: Der Ryzen 5 7500F nutzt Sockel AM5, das B650M-HDV/M.2 unterstützt Ryzen 7000 und DDR5, die NVMe-SSD passt in einen M.2-Slot und das Micro-ATX-Board ins Ventum-200-Air-Gehäuse. 650 W liefern Reserve über der offiziellen 550-W-Empfehlung der Grafikkarte.

PrüfpunktBuildErgebnis
SockelRyzen 5 7500F plus B650AM5 passt zu AM5.
Speicher2 x 16 GB DDR5-6000Beide DDR5-DIMM-Slots sind belegt.
Mainboard-FormatMicro-ATX im ATX-GehäuseDas kleinere Board lässt sich montieren.
CPU-Kühler155 mm bei 165 mm Gehäuselimit10 mm nominelle Höhenreserve.
SSDM.2-NVMe mit PCIe 4.0Board und Laufwerk nutzen denselben Standard.
Stromversorgung650 W statt 550 W GPU-Empfehlung100 W nominelle Netzteilreserve.

Die offizielle ASRock-Produktseite nennt Ryzen 7000, zwei DDR5-Slots, M.2 und 2,5-Gbit-LAN. Das Board besitzt zwar eine M.2-Key-E-Vorbereitung, aber kein fertig eingebautes WLAN-Modul. Brauchst du Wi-Fi ab Tag eins, nutze die separate Alternative weiter unten.

AMD EXPO ist ein hinterlegtes Speicherprofil für Takt und Timings. Baue zuerst mit Grundeinstellungen, prüfe einen stabilen Start und aktiviere das Profil anschließend im BIOS. Falls das System danach nicht sauber startet, setzt du die Speichereinstellung zurück und prüfst BIOS-Version sowie Modulkompatibilität, statt Spannung oder Timings blind zu verändern.

Auch mechanisch stimmt die Kombination. ENDORFY gibt für das Ventum 200 Air Mainboards bis ATX, vier 120-mm-PWM-Lüfter und maximal 165 mm CPU-Kühlerhöhe an. Der Peerless Assassin bleibt mit 155 mm darunter. Achte bei der Montage trotzdem auf die RAM- und Lüfterposition.

ASUS empfiehlt für die Dual RX 9060 XT 16 GB ein 550-W-Netzteil. Das geplante 650-W-Modell schafft Reserve, ohne eine beliebige spätere High-End-GPU zu versprechen. Wichtig: Der 7500F benötigt eine diskrete Grafikkarte. Schließe den Monitor an die RX 9060 XT an, nicht an den Videoausgang des Mainboards. Mehr Auswahl samt Anschlüssen erklärt unser Vergleich der besten Gaming-Mainboards.

Welche Gaming-Leistung schafft ein 1000-Euro-PC?

Ein 1.000-Euro-PC dieser Klasse ist für hohe Bildraten in Full HD und flüssiges WQHD-Gaming mit angepassten Details gedacht. Die RX 9060 XT bietet 16 GB VRAM, doch konkrete FPS hängen stark von Spielversion, Grafikpreset, Raytracing und Upscaling ab. 4K mit maximalen Details ist kein verlässliches Ziel dieser Budgetklasse.

Die Auflösungen passen zum realen Markt. In Valves Steam Hardware Survey vom August 2026 nutzen 52,12 Prozent der erfassten Systeme 1.920 x 1.080 und 22,45 Prozent 2.560 x 1.440. Bei Grafikspeicher liegen 8 GB bei 34,03 Prozent, 16 GB bei 11,23 Prozent. Die 16-GB-Karte schafft damit mehr Puffer für Texturen, sie garantiert aber keine bestimmte Bildrate.

Beim Arbeitsspeicher liegen 16 GB in derselben Steam-Erhebung bei 41,07 Prozent und 32 GB bei 38,47 Prozent. Der Abstand ist klein. Für einen neuen Build schützt die 32-GB-Wahl vor unnötigem Austausch, wenn neben dem Spiel Discord, Browser, Launcher oder Mods laufen. Sie ersetzt trotzdem keine passend dimensionierte Grafikkarte.

AuflösungProfilSinnvolle EinstellungenGrenze
Full HDCompetitive und hohe BildratenDetails nach Spiel priorisieren, Raytracing sparsam einsetzenCPU-Limit und Monitorfrequenz können früher greifen.
WQHDQualitätsziel des BuildsHohe Details, bei Bedarf FSR oder weniger RaytracingNeue AAA-Spiele reagieren stark auf Preset und Patch.
4KEinzelfallDetails und Upscaling deutlich anpassenKein Maximaldetails-Versprechen.

ASUS fasst das kompakte Kühlerkonzept mit dem Satz „Dual Fans, Perfect Fit“ zusammen. Das ist ein Herstellerclaim, kein Leistungsnachweis. Technisch relevant sind 16 GB GDDR6 und das 2,5-Slot-Format aus den ASUS-Daten.

„Dual Fans, Perfect Fit“
ASUS, Produktseite der Dual Radeon RX 9060 XT 16 GB

FSR rendert intern mit geringerer Auflösung und rekonstruiert das Bild. Ob das sinnvoll aussieht, hängt vom Spiel und Qualitätsmodus ab. Gleiches gilt für Raytracing: Mehr Lichtsimulation kostet Leistung. Wenn 4K und maximale Details deine feste Erwartung sind, vergleiche den klar abgegrenzten High-End Gaming PC statt diesen Warenkorb künstlich aufzublähen.

Gaming PC für 1000 Euro selber bauen oder fertig kaufen?

Selbstbau ist bei 1.000 EUR die erste Wahl, wenn du maximale Grafikleistung und transparente Komponenten willst. Ein Fertig-PC lohnt sich, wenn Montage, Windows und ein zentraler Garantiepartner wichtiger sind. Vergleiche nie nur CPU und GPU: Mainboard, Netzteil, RAM-Bestückung und Kühlung entscheiden über den Gesamtwert.

EntscheidungVorteileGrenzen
SelbstbauJedes Teil sichtbar, klare Upgrade-Wege, Budget gezielt auf GPU verteiltMontage, Betriebssystem und Fehlersuche liegen bei dir.
Fertig-PCZusammengebaut, Windows laut Angebot, zentraler AnsprechpartnerNetzteil oder Mainboard sind im Titel teils nicht präzise genannt.

Die zwei verifizierten Tagespreis-Alternativen stehen getrennt im Grid. Der MXZ kombiniert Ryzen 5 7500F, RX 9060 XT, B650, 16 GB DDR5, 1 TB NVMe und Windows 11 Pro. Er ähnelt dem Selbstbau bei CPU, GPU und Plattform, hat laut Produkttitel aber nur 16 GB Arbeitsspeicher. Prüfe vor dem Kauf die genaue RAM-Bestückung, das Mainboard und das Netzteil.

Der Captiva R92-912 setzt auf Ryzen 7 5700X, RTX 5060 mit 8 GB, 32 GB DDR4, 1 TB SSD und Windows 11 Home. Das ist eine andere Plattform mit anderer GPU-Ausrichtung. Keiner der beiden Rechner ist hier Testsieger. Beide dienen als bequemere Alternative, falls Preis und vollständige Detailangaben am Bestelltag überzeugen.

Stelle dem Händler vor der Bestellung vier konkrete Fragen: Welches Netzteilmodell ist verbaut, welches Mainboard steckt im Gehäuse, läuft der RAM als Kit und welche Erweiterungsplätze bleiben frei? Eine genaue Antwort macht den Fertig-PC vergleichbar. Fehlen diese Angaben, kaufst du Komfort, aber auch technische Unsicherheit.

Willst du mehr Fertig-PCs über mehrere Budgets vergleichen, nutze unsere Kaufberatung zu Gaming-PC-Komplettsets. Diese Seite bleibt bewusst beim 1.000-EUR-Selbstbau und behandelt Fertigsysteme nur als zweite Route.

So bleibt der Warenkorb wirklich unter 1000 Euro

Halte den Warenkorb mit festen Kaufgrenzen unter 1.000 EUR und plane 30 EUR Reserve ein. Steigt die Summe, spare zuerst bei Optik, Gehäuse oder SSD-Angeboten, nicht bei Netzteilqualität und Grafikspeicher. Eine neue Windows-Lizenz sowie WLAN-Hardware zählen nur dann hinein, wenn du sie wirklich benötigst.

  1. Alle acht Kernteile gemeinsam öffnen: Einzelne Schnäppchen helfen nicht, wenn zwei andere Komponenten ihre Grenze reißen.
  2. 970 EUR als Ziel setzen: Der Puffer fängt Versandkosten und kleine Tagespreissprünge ab.
  3. Zuerst beim Look sparen: Ein anderes Mesh-Gehäuse verändert die Gaming-Leistung nicht, solange Formfaktor und Airflow passen.
  4. SSD-Angebote vergleichen: 1 TB NVMe und PCIe 4.0 bleiben die Mindestkriterien. Ein anderer seriöser Hersteller ist leichter zu tauschen als die Plattform.
  5. Mainboard-Ausstattung prüfen: Verzichte auf ungenutzte Extras, aber nicht auf AM5, DDR5 und den benötigten M.2-Slot.
  6. GPU und 32 GB RAM zuletzt anfassen: Die RX 9060 XT 16 GB und 2 x 16 GB DDR5 definieren den Leistungsrahmen dieser Konfiguration.

Eine Windows-Lizenz gehört nicht zum Hardwarebudget. Empfehlen können wir nur reguläre Bezugswege, keine auffällig billigen Schlüssel aus nicht nachvollziehbaren Quellen. WLAN wird ebenfalls sichtbar gerechnet: Ethernet ist im Basis-Build möglich, das Gigabyte-Board bildet die ausgestattete Alternative.

WLAN, Windows und Stromverbrauch richtig einplanen

Der Basis-Build rechnet ohne neue Windows-Lizenz und ohne integriertes WLAN. Für Wi-Fi 6E nimmst du das Gigabyte B650 Eagle AX oder ergänzt das ASRock-Board fachgerecht. Beim Netzteil sind 650 W sinnvoll: Die GPU nennt 550 W als Empfehlung, während die CPU mit 65 W Default TDP spezifiziert ist.

WLAN

Das Gigabyte B650 Eagle AX kombiniert AM5, DDR5, Wi-Fi 6E und drei M.2-Slots. Sein Mehrpreis gehört in die Gesamtsumme. Wenn Ethernet am Schreibtisch liegt, spart das ASRock-Board Ausstattung, die du nicht brauchst.

Windows

Der Selbstbaupreis enthält keine neue Lizenz. Microsoft nennt auf der Windows-11-Spezifikationsseite die Systemanforderungen und weist auf das Support-Ende von Windows 10 am 14. Oktober 2025 hin. Prüfe vorab, ob du eine berechtigt übertragbare Lizenz besitzt. Bei den beiden Fertig-PC-Karten ist Windows 11 im verifizierten Produkttitel genannt.

Strom und Netzteil

65 W Default TDP der CPU sind keine Verbrauchsmessung an der Steckdose. Auch die 650-W-Angabe bezeichnet die maximale Netzteilklasse, nicht einen konstanten Bezug. Last, Effizienz, Spiel und Peripherie verändern den realen Verbrauch. Wie du Leistungsreserve sauber bewertest, erklärt der Guide zum besten Gaming-Netzteil.

Welche Upgrades lohnen sich später zuerst?

Rüste zuerst dort auf, wo dein echter Engpass liegt. Mehr SSD-Speicher ist meist der einfachste Schritt, danach folgen leisere Kühlung oder eine stärkere AM5-CPU. Die Grafikkarte bleibt im 1.000-Euro-Build der teuerste Posten und sollte erst wechseln, wenn Auflösung, Spiele oder gewünschte Bildrate es verlangen.

  1. Sofort nur bei echtem Bedarf: Brauchst du mehr als 1 TB, ergänze eine weitere M.2-NVMe. Modelle und Kapazitäten vergleichst du im Guide zur besten Gaming-SSD.
  2. Später für weniger Geräusch: Lüfterkurven und Airflow zuerst optimieren. Erst danach lohnt der Wechsel auf einen anderen CPU-Kühler.
  3. CPU nach BIOS-Prüfung: AM5 eröffnet einen Upgrade-Pfad, doch die konkrete neue CPU muss in der Supportliste des Boards stehen. Aktualisiere das BIOS nur nach Herstelleranleitung.
  4. Grafikkarte nur bei Bedarf: Eine höhere Auflösung oder neue Spiele können den Wechsel rechtfertigen. Prüfe dann Leistungsaufnahme, Abmessungen und Netzteilanschlüsse neu.

Das ASRock-Board hat zwei DIMM-Slots, die mit 2 x 16 GB belegt sind. Mehr RAM bedeutet deshalb voraussichtlich einen Kit-Tausch statt zwei weiterer Module. Wer viele Erweiterungsslots und mehr Komfort braucht, sollte vor dem Kauf einen besser ausgestatteten Kandidaten aus dem Mainboard-Vergleich wählen. Die 650-W-Reserve ist sinnvoll für den aktuellen Build, aber keine Garantie für jede spätere Oberklasse-GPU.

Gaming PC für 1000 Euro zusammenbauen: Kurzcheck

Baue den PC in klarer Reihenfolge: Kompatibilität und BIOS prüfen, CPU, Kühler, RAM und SSD auf dem Mainboard montieren, Board und Netzteil einsetzen, Kabel verbinden und zuletzt die Grafikkarte einbauen. Danach startest du Windows, installierst Chipsatz- und Grafiktreiber und prüfst Temperaturen sowie Stabilität.

  1. BIOS prüfen: Kontrolliere in der ASRock-Supportliste, dass die installierte Version den Ryzen 5 7500F unterstützt.
  2. CPU einsetzen: Sockelmarkierung ausrichten, Verriegelung schließen und nie mit Kraft auf die Kontakte drücken.
  3. Kühler und RAM montieren: Beide Module belegen die vorgesehenen DIMM-Slots. Setze den Kühler gleichmäßig auf und achte auf Lüfterfreiheit.
  4. SSD installieren: Die SN770 kommt in den vorgesehenen M.2-Slot und wird mit der passenden Schraube fixiert.
  5. Mainboard einsetzen: Prüfe die Abstandshalter für Micro-ATX, bevor du das Board im Gehäuse verschraubst.
  6. Netzteil verkabeln: Verbinde 24-Pin-ATX, CPU-Strom, Grafikkarte, Lüfter und Frontpanel anhand der Handbücher.
  7. Grafikkarte und Monitor anschließen: Setze die RX 9060 XT in den primären PCIe-Slot. Das Displaykabel gehört an die Grafikkarte.
  8. Software einrichten: Installiere Windows, Chipsatz- und Grafiktreiber. Aktiviere AMD EXPO erst nach stabilem Erststart und kontrolliere Temperaturen unter Last.

Für ausführlichere Einsteigerhinweise und einen kleineren Build hilft der 600-Euro-Gaming-PC. Entscheidend ist nicht, jeden Schritt schnell abzuhaken. Nutze die Handbücher von Mainboard, Kühler und Gehäuse, prüfe jede Stromverbindung und starte erst danach.

Die Kaufentscheidung bleibt einfach: Baue selbst, wenn transparente Komponenten, AM5 und 16 GB VRAM zählen. Wähle einen Fertig-PC, wenn Montage, Windows und ein zentraler Ansprechpartner wichtiger sind. Prüfe jetzt die Produktkarten als gemeinsamen Warenkorb. Mehr Komplettsysteme findest du im Fertig-PC-Vergleich, die Oberklasse im High-End-PC-Guide.

Weitere Builds bündelt unser Gaming-PC-Ratgeber. Wenn der Tower steht, planst du im Guide zum Gaming-Zimmer einrichten Monitor, Licht, Kabel und Schreibtisch als separates Budget.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welcher Gaming PC ist für 1000 Euro der beste?
Der stärkste Fokus liegt auf der Grafikkarte, ohne Plattform und Netzteil zu vernachlässigen. Der geplante Build kombiniert Ryzen 5 7500F, RX 9060 XT 16 GB, 32 GB DDR5, B650, 1 TB NVMe und 650 W. Entscheidend ist, dass der Warenkorb am Kauftag unter der Grenze bleibt. Prüfe dafür vor dem Kauf alle acht Kaufgrenzen erneut.
Reicht ein Gaming PC für 1000 Euro für WQHD?
Ja, WQHD ist das sinnvolle Qualitätsziel dieser Konfiguration. Die konkrete Bildrate ändert sich je nach Spiel, Patch, Preset, Raytracing und Upscaling. Für E-Sport-Titel und besonders hohe Bildraten bleibt Full HD leichter. 4K mit maximalen Details ist dagegen nicht das verlässliche Ziel eines 1.000-Euro-Builds. Starte mit WQHD-Hoch statt blind mit Ultra.
Sollte ich einen Gaming PC für 1000 Euro selbst bauen oder fertig kaufen?
Selbstbau bietet mehr Kontrolle über Grafikkarte, Netzteil, Mainboard und Kühlung. Ein Fertig-PC spart Montagezeit und enthält häufig Windows sowie einen zentralen Garantiepartner. Vergleiche deshalb nicht nur CPU und GPU, sondern prüfe alle genannten Komponenten, den Tagespreis und die Erweiterbarkeit des konkreten Angebots. Lass dir fehlende Modellangaben vor der Bestellung schriftlich bestätigen.
Sind 16 GB oder 32 GB RAM für einen Gaming PC besser?
Für einen neuen 1.000-Euro-PC sind 32 GB DDR5 die robustere Wahl, besonders mit Browser, Discord oder Mods im Hintergrund. Valves August-2026-Umfrage zeigt 16 GB bei 41,07 Prozent und 32 GB bereits bei 38,47 Prozent der Windows-Systeme. Im Primär-Build sind 2 x 16 GB vorgesehen. Das vermeidet einen frühen Kompletttausch des Arbeitsspeichers.
Ist Windows im Budget von 1000 Euro enthalten?
Nein, die SETUPKING-Konfiguration behandelt 1.000 EUR als Hardwarebudget für den Tower. Eine neue Windows-Lizenz kommt bei Bedarf hinzu. Besitzt du eine zulässig übertragbare Lizenz, prüfe deren Bedingungen. Bei Fertig-PCs muss Windows ausdrücklich im Produkttitel oder Angebot stehen; bei beiden geplanten Alternativen ist Windows 11 genannt. Rechne diese Kosten deshalb außerhalb der Teileliste separat.
Hat der 1000-Euro-Gaming-PC WLAN?
Das ASRock B650M-HDV/M.2 des Basis-Builds hat kein fertig integriertes WLAN. Nutze Ethernet oder wähle das verifizierte Gigabyte B650 Eagle AX mit Wi-Fi 6E. Dessen Mehrpreis muss in der Gesamtsumme auftauchen. Verstecke einen zusätzlichen Adapter nicht außerhalb des Budgets, wenn WLAN für dich Pflicht ist. Plane diese Entscheidung vor der Mainboard-Bestellung ein.
Wie viel Watt braucht ein Gaming PC für 1000 Euro?
Für diesen konkreten Build sind 650 W sinnvoll. ASUS nennt für die RX 9060 XT eine 550-W-Netzteilempfehlung, der Ryzen 5 7500F ist mit 65 W Default TDP spezifiziert. Das geplante ATX-3.1-Netzteil schafft Reserve, doch TDP ist kein direkter Messwert für Steckdosenverbrauch oder Stromkosten. Messe den realen Verbrauch später mit einem Energiekostenmessgerät.