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Die besten Gaming-Monitore 2026: 27 oder 32 Zoll?

Sechs Gaming-Monitore für unterschiedliche Setups: 27 Zoll WQHD oder 32 Zoll 4K, IPS oder OLED. Mit klaren Kompromissen statt pauschalen Testsiegern.

SETUPKING
Von SETUPKING
Aktualisiert 9. Oktober 2026
Die besten Gaming-Monitore 2026: 27 oder 32 Zoll?

Welcher Gaming-Monitor passt zu dir? Die schnelle Entscheidung

Der beste Gaming-Monitor passt zu deinen Spielen und deinem Alltag: 27 Zoll mit WQHD ist unsere ausgewogene Ausgangswahl für PC-Gaming. Für viel Textarbeit und mehr Bildfläche lohnt sich 32 Zoll mit 4K. OLED priorisiert Kontrast und schnelle Pixelwechsel; IPS verbindet Gaming mit langen Desktop-Sessions ohne OLED-Pflege.

Unsere sechs Modelle decken unterschiedliche Kaufgründe ab. Entscheide zuerst zwischen 27 und 32 Zoll, dann zwischen Allround-Nutzung und Gaming-Schwerpunkt. So vergleichst du nicht einen großen Curved-Monitor mit einem kompakten OLED, obwohl du eigentlich nur einen Bildschirm für Shooter und Uni suchst.

Dein SchwerpunktUnsere AuswahlWichtigster Haken
27 Zoll, kontraststarkes GamingASUS PG27AQDM, WOLED und 240 HzOLED-Pflege bei viel statischer Desktop-Nutzung
27 Zoll, unkomplizierter AllrounderLG 27GS75QX-B, IPS und 180 HzHDR10-Unterstützung ist kein Beleg für starkes HDR
27 Zoll, schnelle IPS-AlternativeGigabyte M27Q2 QD, IPS und 200 HzUSB-C liefert laut Datenblatt höchstens 18 W
32 Zoll, 4K und OLEDASUS PG32UCDMR, QD-OLED und 240 HzHoher Hardware- und Preisanspruch
32 Zoll, 4K ohne OLEDSamsung G70D, IPS und 144 HzIPS-Schwarzwert statt OLED-Kontrast
32 Zoll, Curved mit geringerem BudgetSamsung G55C, VA und WQHDBei Text sichtbar geringere Pixeldichte als 32 Zoll 4K

Unsere Methode, Stand 09.10.2026: Wir vergleichen Herstellerdaten und beziehen den verlinkten unabhängigen RTINGS-Test zum PG27AQDM ein. Das ist eine redaktionelle Kaufberatung, kein eigener Labortest. „Top-Pick“ und „Preis-Tipp“ sind Einordnungen für den genannten Einsatzzweck, keine Verkaufs- oder Testsiegerstatistik. Die Produktkarten führen zu den sechs konkreten Amazon-Modellen. Preis, Zustand und Lieferbarkeit prüfst du dort vor dem Kauf.

✦ Gaming-Monitor-Vergleich ✦

Sechs Modelle, sechs unterschiedliche Kaufgründe

Vergleiche zuerst Größe, Auflösung und Panel. Die Produktkarten führen direkt zum genannten Modell; Preis und Lieferbarkeit prüfst du beim Händler.

Was lohnt sich für dein Monitor-Budget?

Bei begrenztem Budget kommen passende Auflösung, Bildrate und Aufstellung vor OLED. Vergleiche für 27 Zoll zunächst den LG 27GS75QX-B mit dem Gigabyte M27Q2 QD. Mehr Geld lohnt sich dann, wenn es deinen Alltag verbessert: 4K für schärferen Text auf 32 Zoll oder OLED für Kontrast und schnelle Pixelwechsel beim Spielen.

Preis-Leistung: Bezahle für Funktionen, die du nutzt

Spielst du abends und arbeitest tagsüber am selben Bildschirm, ist WQHD-IPS ein sinnvoller Start. Beim LG bekommst du 180 Hz regulär, beim Gigabyte 200 Hz. Vergleiche nicht nur diese Zahlen, sondern den aktuellen Endpreis, die Anschlüsse und die Aufstellung. Wenn du USB-C-Bildübertragung nicht brauchst, ist sie kein Grund für einen Aufpreis. Umgekehrt kann sie beim Wechsel zwischen Notebook und PC nützlicher sein als die letzten zusätzlichen Hertz.

Der G55C ist der Budgetpfad zu einem großen, gebogenen Bild, nicht automatisch das bessere Angebot als ein 27-Zoll-IPS. Du tauschst Textschärfe gegen Fläche. Kaufe ihn deshalb wegen der gewünschten 32 Zoll und 1000R-Kurve, nicht nur wegen einer durchgestrichenen Händlerpreisempfehlung.

Mehr Budget: Schärfe oder Kontrast?

Für Dokumente, Browser und Spiele auf 32 Zoll geht der nächste Blick zum G70D mit 4K-IPS. Steht das Spielerlebnis im Vordergrund, führt der PG27AQDM zu WQHD-OLED; der PG32UCDMR kombiniert 4K mit OLED und 240 Hz. Teurer ist hier nicht für jeden besser: Ein überwiegend statischer Arbeitsdesktop stellt andere Anforderungen als dunkle Story-Spiele.

Plane den Monitor zusammen mit dem Rechner. Unser Gaming-PC für 1.000 Euro hilft bei dieser Aufteilung. Reserviere bei Bedarf auch Geld für Halterung und Kabel. Ein Display, das nur mit einem ungeplanten GPU-Upgrade deine Wunschbildrate erreicht, passt nicht zum ursprünglichen Gesamtbudget.

27 oder 32 Zoll: Größe und Auflösung richtig kombinieren

27 Zoll mit WQHD passt gut, wenn du das Spielfeld auf einem kompakten Schreibtisch überblicken willst. 32 Zoll mit 4K bietet mehr Fläche und feinere Schrift für Arbeit und Gaming. 32 Zoll mit WQHD spart Pixelarbeit für die Grafikkarte, zeigt Text und feine Kanten aber gröber als die beiden Alternativen.

FormatPixeldichte, gerundetPraktischer Schwerpunkt
27 Zoll WQHD109 ppiShooter, gemischtes Gaming, kompakte Aufstellung
32 Zoll 4K138 ppiFeine Schrift, mehrere Fenster, detailreiche Spiele
32 Zoll WQHD92 ppiGroßes Bild ohne den Rechenaufwand von 4K

Die Werte sind eigene Berechnungen mit nominalen Diagonalen: Pixelzahl entlang der Bilddiagonale geteilt durch Zoll ergibt ppi, also Pixel pro Zoll. Ein tatsächlich 31,5 Zoll großes Panel erreicht mit WQHD rund 93, mit 4K rund 140 ppi. Die Verkaufsklasse „32 Zoll“ ist deshalb keine millimetergenaue Panelgröße.

Drei Alltagssituationen statt einer starren Größenregel

  • Wenig Tiefe, viel Shooter: Prüfe bei 27 Zoll, ob der Standfuß genug Platz für Tastatur und große Mausbewegungen lässt. Mehr Diagonale hilft nicht, wenn du die Bildränder nur noch mit häufigen Kopfbewegungen erfasst.
  • Tagsüber Arbeit, abends Story-Spiele: 32 Zoll 4K zeigt Schrift feiner. Über die Betriebssystem-Skalierung kannst du lesbare Schriftgrößen einstellen, statt alle Fenster möglichst klein darzustellen. Der G70D ist dafür unsere IPS-Option.
  • Großes Bild, begrenzte GPU-Reserve: 32 Zoll WQHD hält dieselbe Auflösung wie 27 Zoll WQHD. Beim G55C kaufst du also Größe und Krümmung, keine zusätzliche Detailauflösung.

Als Maßhilfe: Ein nominelles 16:9-Bild ist bei 27 Zoll etwa 60 cm, bei 32 Zoll etwa 71 cm breit, jeweils ohne Rahmen. Miss Außenmaße und Standfußtiefe separat. Ein passender Monitorarm schafft Stellfläche, sofern VESA-Muster, Gewicht und Tischbefestigung passen.

4K umfasst rechnerisch 8.294.400 Pixel, WQHD 3.686.400: das 2,25-Fache. Daraus folgt kein fester FPS-Verlust. Vergleiche deine Spiele, Grafikdetails und Upscaling-Einstellungen mit Benchmarks; unsere Grafikkarten für Gaming helfen bei der Einordnung. Eine universelle Mindest-GPU oder Pflicht-Sitzdistanz gibt es nicht.

Die besten 27-Zoll-Gaming-Monitore im Vergleich

Bei 27 Zoll unterscheiden sich unsere drei Empfehlungen vor allem durch das Panel und die Nutzung: Der ASUS PG27AQDM richtet sich an kontrastorientierte Spieler, der LG 27GS75QX-B an Gaming mit viel Desktop-Arbeit. Der Gigabyte M27Q2 QD ergänzt schnelles IPS um USB-C-Bildübertragung, ersetzt aber kein leistungsstarkes Notebook-Netzteil.

ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM: WQHD-OLED für schnelle Spiele

Der PG27AQDM kombiniert 26,5 Zoll, WQHD und 240 Hz. Wichtig: Es ist WOLED, nicht QD-OLED. Die frühere Panel-Angabe auf dieser Seite war falsch. Der unabhängige Test von RTINGS benennt den Subtyp ausdrücklich als WOLED; ASUS bestätigt WQHD und 240 Hz. OLED eignet sich besonders für dunkle Spielszenen und schnelle Übergänge. Bei viel statischem Desktop-Inhalt solltest du Schutzfunktionen und Garantiebedingungen prüfen. Die beworbenen 0,03 ms sind eine Herstellerangabe, kein eigener Messwert.

Passt zu dir, wenn du hauptsächlich spielst und für dunkle Szenen sowie schnelle Bewegungen bewusst OLED wählst. Nicht ideal, wenn du vor allem statische Tabellen offen hast oder eine USB-C-Dockinglösung für dein Notebook suchst. Für diesen Alltag bietet ein IPS-Monitor die unkompliziertere Ausgangsbasis.

LG UltraGear 27GS75QX-B: der IPS-Allrounder

Der 27GS75QX-B laut LG bietet 27 Zoll, WQHD, IPS und 180 Hz regulär, bis 200 Hz per Overclocking, nicht 300 Hz. Dazu kommen HDR10, G-SYNC Compatible und AMD FreeSync. LG nennt zwei HDMI-2.0-Eingänge und DisplayPort 1.4, aber keinen USB-C-Anschluss. Die 180 Hz sind die reguläre Bildrate; der OC-Modus ist eine optionale Einstellung, keine zusätzliche Produktklasse.

Passt zu dir, wenn du einen Bildschirm für Spiele, Browser und Uni-Unterlagen suchst, ohne OLED-Schutzroutinen einzuplanen. Nicht ideal, wenn dich graues Schwarz im dunklen Zimmer stört oder du kräftiges HDR erwartest. HDR10-Unterstützung allein löst diese Grenzen eines IPS-Monitors nicht auf.

Gigabyte M27Q2 QD: schneller IPS-Monitor mit breitem Farbraum

Das M27Q2-QD-Datenblatt nennt 27 Zoll, WQHD, IPS, 200 Hz regulär und bis 210 Hz übertaktet. „QD“ steht hier für die Quantum-Dot-Farbtechnik eines IPS-LCDs, nicht für QD-OLED. USB-C unterstützt Bildübertragung; die Ladeleistung bleibt mit höchstens 18 W begrenzt. Verwechsle das Modell nicht mit dem älteren M27Q, dessen Revisionen andere Eigenschaften haben.

Passt zu dir, wenn du schnelles IPS und einen USB-C-Bildeingang in einem Monitor suchst. Nicht ideal, wenn dein Gaming-Notebook darüber zugleich unter Last geladen werden soll. Vergleiche mit dem LG den tatsächlichen Preisunterschied: Für nur 20 reguläre Hertz mehr musst du nicht automatisch mehr ausgeben.

Die besten 32-Zoll-Gaming-Monitore im Vergleich

Bei 32 Zoll ist die Auflösung die erste Weiche: ASUS PG32UCDMR und Samsung G70D liefern 4K, der Samsung G55C bleibt bei WQHD. Wähle den ASUS für OLED-Kontrast und 240 Hz, den G70D für 4K-Arbeit und Gaming ohne OLED oder den G55C für ein großes Curved-Bild mit geringerer Pixelzahl.

ASUS ROG Swift OLED PG32UCDMR: 4K-QD-OLED mit 240 Hz

Der PG32UCDMR laut ASUS kombiniert 31,5 Zoll, 4K, QD-OLED und 240 Hz. Dazu kommen DisplayPort 2.1a mit UHBR20, HDMI 2.1 und USB-C mit bis zu 90 W Power Delivery. Maßgeblich sind die 240 Hz aus dem Herstellerdatenblatt, auch wenn ein Händler im Titel abweichende Werte nennt. Die verfügbare Ladeleistung muss zu deinem Notebook passen.

Passt zu dir, wenn du hohe Auflösung, OLED-Kontrast und schnelle Bildfolge gemeinsam priorisierst und dein Rechner zu deinen 4K-Zielen passt. Nicht ideal, wenn du überwiegend mit statischen Fenstern arbeitest oder dein Budget nur für den Monitor reicht, aber nicht für die gewünschte Spieleleistung. Die 240 Hz sind eine Obergrenze des Displays, kein FPS-Versprechen.

Samsung Odyssey G7 G70D: 4K-IPS für Gaming und Desktop

Der G70D mit der Modellnummer LS32DG702EUXEN liefert laut Samsung 32 Zoll, 4K, IPS und maximal 144 Hz. Er ist die Alternative, wenn du 4K-Schärfe möchtest, aber viele Stunden mit statischen Inhalten arbeitest. FreeSync Premium und G-SYNC-Kompatibilität sind ausgewiesen; seine Smart-Funktionen sind ein Bonus, kein Ersatz für die Prüfung der Anschlüsse und Bildleistung.

Passt zu dir, wenn du tagsüber mehrere Fenster nutzt und abends auf derselben großen 4K-Fläche spielst. Nicht ideal, wenn tiefes Schwarz und dunkle Filmszenen dein Hauptkaufgrund sind oder du ausdrücklich mehr als 144 Hz suchst. Das IPS-Panel ersetzt den Kontrast des QD-OLED-ASUS nicht.

Samsung Odyssey G5 G55C: großes Curved-Bild mit WQHD

Der G55C LS32CG554EUXEN ist ein 32-Zoll-VA-Monitor mit WQHD, 165 Hz und 1000R-Krümmung. Samsung nennt 2.500:1 statischen Kontrast und 1 ms MPRT. MPRT ist nicht mit einer gemessenen Grau-zu-Grau-Reaktionszeit gleichzusetzen. Die 1000R-Kurve ist eine Geschmacksfrage; die geringere Pixeldichte gegenüber 4K merkst du besonders bei Text.

Passt zu dir, wenn Größe, VA-Kontrast und Krümmung wichtiger sind als höchste Textschärfe. Nicht ideal, wenn du dicht vor dem Bildschirm viel liest oder ausdrücklich ein flaches Panel willst. Für schärfere 32 Zoll passt der G70D besser; weitere gebogene Formate findest du im Curved-Monitor-Vergleich.

OLED, IPS oder VA: Was bedeuten Hz und HDR?

OLED ist die Wahl für tiefes Schwarz und schnelle Pixelwechsel, IPS für vielseitiges Gaming mit Desktop-Arbeit, VA für kräftigen nativen Kontrast mit modellabhängiger Bewegungsdarstellung. Die Hertz-Zahl sagt nur, wie oft der Monitor aktualisieren kann. Für das sichtbare Ergebnis zählen auch die gelieferten FPS, Pixelreaktion und tatsächliche HDR-Leistung.

PanelStärkeTrade-off
OLED (WOLED/QD-OLED)Selbstleuchtende Pixel, tiefer Schwarzwert, schnelle PixelreaktionPreis, Nutzung mit statischen Inhalten und modellabhängige Schutzfunktionen
IPSVielseitig für Gaming und Desktop, gute BlickwinkelSchwarzwert und HDR-Wirkung hängen stark von der Hintergrundbeleuchtung ab
VAOft höherer nativer Kontrast als IPSBewegungsdarstellung ist stark modellabhängig

WOLED und QD-OLED arbeiten beide mit selbstleuchtenden Pixeln. Der PG27AQDM nutzt WOLED, der PG32UCDMR QD-OLED. Entscheide nicht allein nach diesem Kürzel: Entspiegelung, Helligkeit, Textdarstellung und Garantie hängen vom Modell ab. Bei häufigen statischen Inhalten gehören die Schutzfunktionen und aktuellen Burn-in-Bedingungen zur Kaufentscheidung.

144 oder 180 Hz sind für viele Spieler bereits flüssig. 240 Hz können bei schnellen Shootern sinnvoll sein, wenn deine Spiele entsprechend hohe Bildraten liefern. FPS bezeichnet die vom Rechner erzeugten Bilder pro Sekunde. Ein 240-Hz-Panel erzeugt keine fehlenden Spielbilder. Auch „1 ms“ ist ohne Messverfahren kein sinnvoller Vergleich: MPRT beschreibt eine andere Größe als GtG, die Zeit eines Grau-zu-Grau-Pixelwechsels.

HDR10, DisplayHDR 400 und OLED sind keine Synonyme. HDR10 beschreibt ein Signalformat; ein Monitor braucht ausreichend Helligkeit, Kontrast und Lichtsteuerung, damit HDR sichtbar überzeugt. Prüfe deshalb unabhängige Messungen für dein konkretes Modell. Für die Technik- und Burn-in-Fragen hilft unser OLED-Monitor-Spezialvergleich.

HDMI, DisplayPort und Adaptive Sync: Was brauchst du wirklich?

Wähle den Anschluss nach dem gewünschten Bildmodus, nicht allein nach seiner Versionsnummer. Prüfe Auflösung und Hertz pro Eingang, Adaptive Sync mit deiner Grafikkarte und bei USB-C die Bildübertragung samt Ladeleistung. Monitor, Kabel und Grafikausgang müssen zusammenspielen; ein moderner Anschluss am Display allein garantiert noch keinen passenden Betriebsmodus.

1. Auflösung und Bildrate am richtigen Eingang prüfen

Der PG27AQDM, LG 27GS75QX-B und Gigabyte M27Q2 QD besitzen laut ihren Datenblättern HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4. Prüfe für die höchste WQHD-Bildrate zuerst die DisplayPort-Verbindung und die unterstützten Modi im Handbuch. Übertrage die große Hertz-Zahl auf der Verpackung nicht ungeprüft auf jeden Eingang. Auch ein Adapter oder eine Notebook-Dockingstation kann zum begrenzenden Teil der Verbindung werden.

Der PG32UCDMR bietet laut ASUS-Spezifikationen DP 2.1a UHBR20 und HDMI 2.1. Prüfe trotzdem den Ausgang deiner GPU, das Kabel und den benötigten Bildmodus. Ein neuer Monitor rüstet den Anschluss einer älteren Grafikkarte nicht auf. Nach dem Anschließen kontrollierst du in den Anzeigeeinstellungen, ob die gewünschte Bildrate tatsächlich ausgewählt ist.

2. Adaptive Sync passend zur GPU aktivieren

Adaptive Sync beziehungsweise VRR passt die Bildwiederholung an schwankende FPS an und reduziert sichtbare Bildrisse. AMD erklärt FreeSync für HDMI und DisplayPort innerhalb des vom jeweiligen Monitor unterstützten Frequenzbereichs. LFC wiederholt unterhalb des geeigneten Bereichs Bilder, erzeugt aber keine zusätzlichen Spiel-FPS.

Prüfe die Unterstützung für deine GPU und den gewählten Eingang. Aktiviere die Funktion im Monitor-Menü und im Grafiktreiber, soweit erforderlich. FreeSync oder „G-SYNC Compatible“ ist kein Versprechen für jede Kombination und kein Beleg für jede Konsolen-VRR-Funktion. Wenn die PS5 dein Hauptgerät ist, nutze unseren separaten Guide Monitor für PS5.

3. USB-C-Bild ist nicht automatisch Notebook-Stromversorgung

„Power Delivery up to 18W“ nennt Gigabyte beim M27Q2 QD.

Das ist die konkrete Grenze: USB-C kann hier ein Bild übertragen, versorgt ein Gaming-Notebook unter Last aber nicht zuverlässig mit dem benötigten Strom. Plane dessen Netzteil weiterhin ein. Der PG32UCDMR bietet laut ASUS bis zu 90 W, doch auch das muss zum Notebook passen. Prüfe außerdem, ob dessen USB-C-Port Bildausgabe unterstützt; die Steckerform allein sagt es nicht.

Checkliste vor dem Kauf

Vor dem Kauf müssen fünf Dinge zusammenpassen: das genaue Modell, dein Schreibtisch, die Verbindung zum Rechner, die Leistung in deinen Spielen und das konkrete Angebot. Vergleiche bei unseren sechs Produktkarten deshalb nicht nur den Preis. Der passende Monitor erfüllt deinen Hauptzweck, ohne einen entscheidenden Ausschlussgrund zu übergehen.

  1. Modell: Vollständige Bezeichnung abgleichen, besonders M27Q2 QD und die Samsung-Modellcodes. Ähnliche Namen sind keine identischen Geräte.
  2. Platz: Außenmaße, Standfuß und Mausfläche prüfen; bei einem Arm auch Traglast und VESA-Muster.
  3. Verbindung: Gewünschte Auflösung, Hertz und VRR am verwendeten Eingang bestätigen; Notebook-Ladebedarf separat prüfen.
  4. Nutzung: Spiele-Benchmarks abgleichen. Für OLED Schutzfunktionen und aktuelle Burn-in-Garantiebedingungen lesen.
  5. Angebot: Zustand, Händler, Endpreis, Lieferbarkeit und Rückgabebedingungen kontrollieren.

Wähle anschließend in den Produktkarten oben dein passendes Modell und prüfe das aktuelle Amazon-Angebot. Zubehör für die weitere Einrichtung findest du in unserer Kategorie Gaming-Zubehör.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welcher Gaming-Monitor ist für 27 Zoll am sinnvollsten?
Für Gaming mit viel Desktop-Arbeit ist der LG 27GS75QX-B mit WQHD, IPS und 180 Hz unsere ausgewogene Ausgangswahl. Wenn dir OLED-Kontrast und 240 Hz wichtiger sind, kommt der ASUS PG27AQDM infrage. Ein allgemeiner Testsieger ist keiner davon: Entscheidend sind dein Nutzungsprofil und die jeweiligen Grenzen.
Was ist besser: WQHD oder 4K?
4K bietet 2,25-mal so viele Pixel wie WQHD und auf gleicher Bildfläche feinere Details. WQHD erleichtert hohe Bildraten bei begrenzter Grafikleistung. Für 27 Zoll ist WQHD eine ausgewogene Wahl; auf 32 Zoll lohnt sich 4K besonders für Textarbeit. Die erreichbaren FPS hängen von Spielen und Einstellungen ab.
Lohnen sich 32 Zoll mit WQHD?
Ja, wenn du ein großes Bild ohne den Rechenaufwand von 4K möchtest. Nominal 32 Zoll WQHD ergibt rund 92 ppi, bei 31,5 Zoll sind es rund 93 ppi. Für viel Textarbeit ist 4K schärfer. Der Samsung G55C ist unsere bewusste WQHD- und Curved-Option.
Ist 240 Hz immer besser als 144 Hz?
Nein. 240 Hz erlaubt häufigere Bildaktualisierungen und kann bei schnellen Wettkampfspielen sinnvoll sein. Ob du profitierst, hängt von erreichbaren FPS, Panelreaktion und deiner Wahrnehmung ab. Für viele Story-Spiele sind 144 bis 180 Hz eine gute Wahl. Ein 240-Hz-Monitor erzeugt selbst keine zusätzlichen Spielbilder.
HDMI oder DisplayPort: Was soll ich am Gaming-PC nutzen?
Nutze den Eingang, der deine gewünschte Auflösung, Bildrate und variable Bildwiederholung mit der Grafikkarte unterstützt. Bei manchen WQHD-Modellen ist DisplayPort für die höchste Bildrate die passende Wahl. Prüfe die Modustabelle des Monitors sowie Grafikausgang und Kabel. Eine neuere Versionsnummer allein garantiert keinen bestimmten Betriebsmodus.
Bedeutet HDR10 automatisch gutes HDR?
Nein. HDR10 bezeichnet zunächst das verarbeitete Signal, nicht die Bildqualität. Für überzeugendes HDR braucht der Monitor passende Helligkeit, Kontrast und Lichtsteuerung. Ein IPS-Modell mit HDR10 bekommt dadurch keinen OLED-Schwarzwert. Prüfe deshalb unabhängige Messungen des konkreten Geräts, statt nur das HDR-Logo auf der Produktseite zu vergleichen.